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So kommen Sie gut ans Ziel!
Wir möchten, dass Sie gesund bleiben!
Wer mit dem Auto lange Strecken fährt, sollte unbedingt die folgenden Tipps befolgen:
Auf die Kleidung achten.
Tragen Sie bequeme Kleidung. Die Hose sollte beim Sitzen nicht einschnüren und nicht in der Magengegend drücken oder im Schritt kneifen.
Perfekt sitzen.
Wer lange im Auto festsitzt, wird schon bald von Rückenschmerzen geplagt werden, wenn der Sitz nicht richtig eingestellt ist. Man sollte nicht zu weit vom Lenkrad entfernt sitzen, denn ein ausgestreckter Arm ermüdet schneller. Außerdem ist es nicht gut, wenn man sich zum Drehen des Lenkrads nach vorne beugen muss. Als Grundregel gilt: die Arme leicht anwinkeln und mit den Schultern immer Kontakt zum Sitz halten. In dieser Position sollte man eine halbe Lenkradumdrehung tätigen können, ohne dass die Schulterblätter den Kontakt zum Sitz verlieren. Wenn möglich, sollte die Sitzfläche leicht nach hinten gekippt werden, so dass die Oberschenkel Kontakt mit der vorderen Sitzkante haben. Ansonsten sind die Beine zu stark angewinkelt und müssen bei jedem Tritt aufs Pedal leicht angehoben werden. Dadurch verspannt sich aber die Beinhebemuskulatur.
Die Lüftung richtig einstellen.
Der Luftstrom sollte nicht aufs Gesicht gerichtet sein, sonst brennen nach ein paar Kilometern die Augen. Das kann auch der Fall sein, wenn die Luft auf die Frontscheibe bläst. Deshalb sollte man die Sonnenblende herunterklappen - auf diese Weise wird der Luftstrom,der an der Scheibe hochwandert, verwirbelt. Klimaanlagen trocknen die Schleimhäute aus. Sie sollten daher immer etwas zu trinken dabei haben undjede halbe Stunde einen kräftigen Schluck Wasser trinken.
Immer mal wieder das Tempo wechseln.
Nichts ist monotoner und ermüdender als langes Fahren bei gleich bleibender Geschwindigkeit. Sofern es die Verkehrsbedingungen zulassen also immer mal das Tempo wechseln.
Die grauen Zellen arbeiten lassen.
Ein gutes Mittel gegen Langeweile beim Autofahren ist Kopfrechnen! Restfahrzeit, Durchschnittsgeschwindigkeit, momentaner Benzinverbrauch, wie lange noch bis zum Ziel, etc. Machen Sie dem Bordcomputer einfach mal Konkurrenz.
Niemals stur auf den Vordermann schauen.
Gerade beim Kolonnenfahren sollte man die vorderen Fahrzeuge immer im Blick behalten. Dazu schaut man durch das vorausfahrende Auto hindurch; besser noch fährt man etwas versetzt und schaut daran vorbei. Mit dieser Methode lässt sich die eine oder andere Gefahrensituation frühzeitig erkennen.
Pausen machen.
Alle zwei Stunden sollten Sie eine kurze Pause einlegen, um sich aktiv zu entspannen und fit zu machen. Als Ausgleich zum Aufrechtsitzen während der Fahrt sollten Sie in der Pause genau das Gegenteil tun.
Abfahrtshocke einnehmen, Arme locker baumeln lassen und die Beine langsam durchstrecken. Versuchen Sie dabei, mit den Fingerspitzen Kontakt zu den Zehen zu halten. So dehnen Sie die hinteren Oberschenkel - und gleichzeitig auch die Gesäßmuskulatur.
Eine weitere wirksame Übung: Machen Sie einen Ausfallschritt ähnlich der Telemark-Landung beim Skispringen - und verharren Sie in dieser Position. Das vordere, angewinkelte Bein wird belastet, die Durchblutung gefördert. Die Muskulatur des hinteren, durchgestreckten Beines wird gedehnt. Danach fühlen sich die Beine viel frischer an. Wenn man bei dieser Übung die Arme in Richtung Himmel streckt, wird zusätzlich die Rückenmuskulatur gedehnt.
Einen Kurzschlaf machen.
Sind Sie richtig müde, dann machen Sie einen Kurzschlaf. Schlüssel aus dem Zündschloss ziehen und in die Hand nehmen. Lehnen Sie sich entspannt zurück und schließen Sie die Augen. Die Hand mit dem Schlüssel legen Sie so auf den Sitz, dass das Metall auf den Boden des Fahrzeugs fallen kann. Wenn Sie nun kurz einnicken, kommt es zu einer plötzlichen Muskelentspannung, der Schlüssel fällt klirrend zu Boden und Sie erwachen wieder. Dieser Weckreiz führt zu einer Ausschüttung von Hormonen, die Sie im Nu wieder fit machen.
Das richtige Essen.
Bitte kein Schnitzel mit Pommes an der Raststätte. Nur leichte Kost, z.B. Butterbrote und Obst. Man sollte dem Magen keine schwer verdauliche Kost zuführen, weil er dann zusätzliches Blut aus dem Kopf abzieht - in der Folge wird man müde. Zudem ist es ratsam, regelmäßig kleine Mengen zu essen, sonst unterzuckert der Körper. Traubenzucker und Schokolade sind Stimulanzien, deren Wirkung in der Regel nicht allzu lange anhält. Danach fällt man meist in ein noch größeres Loch. Idealerweise sollten Sie am Abend vorher nur mäßig Alkohol trinken. Denn selbst wenn der zulässige Wert im Blut am Tag der Reise unterschritten sein sollte, verbraucht der Körper doch Energie für den Abbau des Restalkohols.
Bei Nacht fahren.
Am anstrengendsten sind Fahrten in der Dämmerung. Augen und Gehirn benötigen dann am meisten Energie für die Auflösung. Eine stockfinstere Nacht ist für das Auge weit weniger anstrengend. Sie sollten die Armaturenbeleuchtung herunterdimmen. Sonst müssen sich die Augen beim Blickwechsel zwischen dunkler Außenwelt und grell erleuchtetem Armaturenbrett jedesmal auf die neuen Lichtverhältnisse einstellen.
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